Sympathie aufbauen!

6 einfache Möglichkeiten Sympathie aufzubauen

Wann sind uns Menschen wirklich sympathisch und wieso? Im folgenden Artikel verrate ich Ihnen, worauf es wirklich ankommt, wenn Sie bei anderen Sympathie wecken wollen – ein maßgeblicher Bonus beim Vertrauensaufbau!

Vertrauensaufbau – Teil 2
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Die Chemie muss stimmen

Es geht in erster Linie um die gleiche Wellenlänge, um die Chemie, die stimmen muss. Und die ist gleich da, wenn wir merken, dass wir einander verstehen, dass wir etwas gemeinsam haben. Genau das gilt es, in einem Gespräch mit uns fremden Menschen herauszufinden. Haben wir ähnliche Interessen, gleiche Hobbys, Ausbildungen, gemeinsame Bekannte…?

„Je ähnlicher wir uns sind, desto sympathischer sind wir uns, und je sympathischer wir uns sind, desto ähnlicher sind wir uns.“

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„Je ähnlicher wir uns sind, desto sympathischer sind wir uns, und je sympathischer wir uns sind, desto ähnlicher sind wir uns.“ (Eric Adler, Schlüsselfaktor Sozialkompetenz: Was uns allen fehlt und wir noch lernen können, ECON Ullstein Buchverlag GmbH, 2012). Das ist eines der Natur- und Erfolgsgesetze des Experten für Sozialkompetenz, Eric Adler. Und diese Ähnlichkeiten dürfen nicht vorgespielt werden, sondern man muss sie herausfinden – mit interessierten, offenen Fragen. Es geht auch nicht darum, den anderen nach dem Mund zu reden oder – wie man im Volksmund sagt – „zu schleimen“, indem man das sagt, was sie hören wollen, vor allem wenn wir es nicht meinen. Denn das merkt unser Gegenüber – wenn nicht bewusst, dann zumindest im Unterbewusstsein. Das machen nur Menschen, die sich anderen gegenüber nicht ebenbürtig fühlen, die das Gefühl haben, dass sie weniger wert sind und in der Hierarchie niedriger stehen.

Wirken Sie sympathisch?

Zunächst nenne ich Ihnen 8 Punkte, an denen Sie überprüfen können, ob Sie auf andere höchstwahrscheinlich sympathisch wirken:

  1. Ich bringe andere Menschen zum Lachen
  2. Ich finde im Gespräch schnell Gemeinsamkeiten
  3. Ich fühle mich mit anderen auf Augenhöhe
  4. Ich habe eine positive Einstellung
  5. Ich rede nicht schlecht über andere
  6. Ich vermittle Kontakte und Nutzen
  7. Ich spreche öfters Lob aus
  8. Andere sagen von mir, dass ich freundlich bin

Und nun erfahren Sie 6 einfache, simple Möglichkeiten, die Sie anwenden können, um sympathischer zu wirken:

1. Auf Augenhöhe kommunizieren

Uns sind viel eher jene Leute sympathisch, denen wir auf gleicher Augenhöhe begegnen, die uns ebenbürtig sind. Haben Sie schon einmal eine „berühmte“ Persönlichkeit kennengelernt? Wenn wir bekannten, prominenten Personen begegnen und die Gelegenheit haben, mit ihnen zu sprechen, wann sind sie uns sympathisch? Ich höre immer: „Der ist aber am Boden geblieben“ oder „Der ist ja ganz nett, der hat sich ganz normal mit mir unterhalten“ … Auch solche Leute – übrigens auch Politiker – sind einfach Menschen, und wenn wir selber unser Autoritäts- und Hierarchiedenken ablegen, können wir ganz leicht mit ihnen in Kontakt kommen, so wie wir unseren Nachbarn und Sportsfreunden begegnen. Dann sind wir auf gleicher Augenhöhe.

2. Andere zum Lächeln bringen

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Seien wir mal ehrlich. Wer von uns will bei einer Veranstaltung, bei einer Feier bei jenen Leuten stehen, die ganz ernst und verbittert über irgendein Thema diskutieren? Die meisten zieht es doch zu den geselligen Runden, dorthin, wo viel gelacht wird und wo was los ist. Deshalb ist es sinnvoll, sich Folgendes zu überlegen: Habe ich selbst lustige Geschichten, interessante Erlebnisse parat, mit denen ich auch eine größere Runde unterhalten kann? Es müssen nicht immer die Witze sein, bei denen sich alle auf die Schenkel klopfen. Es reichen amüsante Anekdoten aus dem eigenen Leben, lustig erzählt – und die können Sie sich vorab zurechtlegen.

Nachlesen: Blog zum Thema Humor mit Kabarettist Carsten Höfer

3. Nie schlecht reden – vor allem nicht über andere

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Das Wichtigste dabei ist: Seien Sie positiv, reden Sie nicht schlecht über andere. Denn Sie wissen nie, wer den anderen noch kennt, mit wem er verwandt ist. Nur so können Sie ungewollte Fettnäpfchen vermeiden. Ich hatte einmal ein Bewerbungsgespräch mit einem jungen Mann, der bei einer meiner Konkurrentinnen gearbeitet hat. Natürlich habe ich ihn gefragt, wie er denn mit seiner vorherigen Chefin ausgekommen ist und wie die Zusammenarbeit war. Obwohl er mit ein paar abfälligen Bemerkungen bei mir hätte punkten können, ist ihm kein einziges schlechtes Wort über die Lippen gekommen. Da habe ich mir gedacht: Wenn er in so einer Situation nicht lästert, wird er auch über mich nie schlecht reden. Und ich habe ihn eingestellt! Menschen, die nicht schlecht über andere reden, Menschen mit positiver Ausstrahlung sind wie Magnete, die andere Menschen anziehen.

4. Eine positive Einstellung haben

Niemand von uns will mit den ewigen Jammerern, Nörglern und Heruntermachern zusammen sein und schon gar nicht länger in Kontakt bleiben. Denn das sind Leute, die Energie ziehen und nicht geben. Es geht darum, das Glas halb voll zu sehen, engagiert und aktiv zu sein und vor positiver Energie zu sprühen. Das ist es, was Menschen anziehend und sympathisch macht.

5. Sprechen Sie Lob aus

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Wer von uns hört es nicht gern, wenn ihm Komplimente gemacht werden? Auch das ist eine Möglichkeit, sympathisch zu wirken. Und da spreche ich wieder nicht von Schleimen und Aufdringlichsein, sondern von echt gemeinten Komplimenten, von
den Dingen, die Sie sich vielleicht oft denken, dann aber nicht aussprechen. Einer bekannten Vortragenden gelingt es fast immer, bei allen Teilnehmern an einem Seminar eine positive Resonanz zu erzeugen. Wie sie das macht? Sie findet bei jedem etwas, was es zu loben oder hervorzuheben gibt. Hier nur einige Beispiele: „Die Farbe, die Sie tragen, steht Ihnen aber sehr gut“, „Da hat Ihre Firma schon sehr viel geleistet“ oder „Das ist eine tolle Idee, kann ich die in meinen nächsten Newsletter aufnehmen?“ Der springende Punkt dabei ist, dass man das Positive an anderen Menschen und in der Umgebung sieht und es auch ausspricht.

6. Vermitteln Sie Kontakte und Nutzen

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Wenn ich Personen kennenlerne, dann überlege ich zuerst immer, wen ich kenne, der für den anderen interessant oder hilfreich sein könnte, und bringe sie persönlich zusammen oder stelle zumindest den Kontakt zwischen den beiden her, damit sie voneinander profitieren können. Am idealsten ist es natürlich, Win-win-Situationen herzustellen, so dass beide davon profitieren – nur dann sind später Kooperationen sinnvoll. Zu überlegen, wo und wie man hilfreich sein kann, welchen Nutzen man stiften kann – auch das macht uns sympathisch. Nur wenn ich an all diesen Komponenten arbeite, kann der Funke überspringen.

Fazit

Holen sie sich Ihre Checkliste auf www.magdableckmann.at/sa19 herunter bringen Sie andere Menschen zum Lächeln, seien sie positiv, reden nie schlecht über andere und vermitteln Sie Kontakte und Nutzen, sprechen Sie ehrlich gemeintes Lob und Komplimente aus und Sie werden sehen – immer mehr Menschen fühlen sich zu Ihnen hingezogen und wollen mit Ihnen zusammen sein.

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