Gute Kontakte im Job

Wie man sich „Vitamin B“ erarbeiten kann

Erfahren Sie in diesem Artikel warum man sich im Job mit den richtigen Kontakten „Vitamin B“ erarbeiten kann.

 

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Erfolg im Job zu haben ist einfacher, wenn man in manchen Situationen jemanden kennt, der einen kennt. Nicht umsonst gibt es die Redewendung: „Da hatte mir Vitamin B für Beziehung geholfen.“ Fälschlicherweise ist dieses Vitamin B oft mit negativen Gedanken behaftet, weil vielleicht ein Sohn durch seinen Vater einen besonderen Job bekommt und es sich nicht selbst erarbeitet hat.

Durch Netzwerken zu Vitamin B

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Vergessen darf man sich dabei auch nicht, dass man sich Vitamin B erarbeiten kann. Zum Beispiel durch Netzwerken. Und einen richtig guten alten Kontakt bekommt man ja meistens auch nur, wenn man an dieser Stelle einen besonders guten Eindruck hinterlassen hat.

Das erfahren Sie in diesem Interview. Alternativ können Sie auch den Podcast dazu anhören unter: www.magdableckmann.at/sa31

Sie nennen diese Beziehung eher Vitamin C – im Zusammenhang mit dem englischen Wort „connections“. Würden Sie sagen, dass es im Job immer wichtiger wird möglichst viele Leute kennenzulernen und mit ihnen zu netzwerken?

Natürlich sage ich, dass es wichtig ist möglich viele Menschen zu kennen um eben dann auch im Job, auf der Karriereleiter, besser voran zu kommen. Ich nenne das ganze eben auch nicht Vitamin B, sondern eben Vitamin C, wie „connections“. Denn es geht darum, dass Sie Ihre Kontakte systematisch und bewusst aufbauen und das natürlich auch im Job. Was heißt, dass Sie in der Arbeit Ihre Möglichkeiten nutzen, um auch mit anderen Abteilungen, mit anderen Menschen aus der Firma etwa Mittag essen zu gehen, sie auf einem Seminar zu treffen und dann auch das eine oder andere Mal immer wieder anzurufen. Das ist das, was ich unter Vitamin C verstehe.

Kommt es auch ein wenig auf die Auswahl der Jobkontakte an?

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Ich halte zum Beispiel die Studien- und Ausbildungskontakte für ganz besonders wichtige Kontakte. Denn dabei handelt es sich um Menschen, die zeitgleich mit uns selbst auch in der Karriereleiter vorankommen aber dann, wenn wir älter sind, befinden sich eben jene auch in guten beruflichen Positionen. Wichtig ist auch, dass wenn Sie dir Firma wechseln im Guten auseinander gehen um sich hier nichts für die Zukunft zu verbauen. Denn sehr viele Menschen kommen auch wieder zurück in die alte Firma, in der sie einmal gearbeitet haben.

Was würden Sie hauptsächlich unter Netzwerken verstehen? Geht es darin um Plattformen wie Xing, Twitter und Co.?

Für mich ist Netzwerken das systematische und bewusste Aufbauen und Pflegen von Beziehungen. Xing, Facebook und Twitter sind Möglichkeiten um Erstkontakte herstellen zu können, aber nicht um langfristige Beziehungen aufbauen zu können. Beziehungen und Sympathie entstehen erst im echten Face-to-face-Treffen, also wenn wir weg vom online hin zum offline kommen. Und da fängt für mich das Netzwerken dann an. Wie baue ich eine gute Beziehung auf? Wie kann ich Vertrauen aufbauen und wie kann ich dann langfristig in Kontakt bleiben? Das sind die Themen, die dann beim Netzwerken wichtig sind.

Gibt es eigentlich ein individuelles Netzwerken? Muss ich die Vorgehensweise meiner Persönlichkeit anpassen?

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Ganz sicher gibt es ein individuelles Netzwerken. So wie, in meinen Augen, Zeitmanagement auch nicht über einen Kamm zu scheren ist, sondern es Menschen gibt, die ein chaotisches Zeitmanagement haben und es trotzdem gut machen und jene, die das ganz penibel planen. So ist es auch beim Netzwerken. Sie müssen Ihr höchstpersönliches, individuelles System entwickeln, wie Sie gut netzwerken können. Ich glaube nämlich, dass jeder es kann. Auch jene, die nicht aktiv auf andere Menschen zugehen. Das muss gar nicht immer notwendig sein, sondern Sie können dann vielleicht weniger Kontakte haben aber dafür intensivere und tiefer gehende.

Glauben Sie, dass erfolgreiche Netzwerker es einfacher haben, im Job Erfolg zu erreichen?

Ich glaube nicht nur, dass Netzwerken erfolgreicher macht, sondern es ist inzwischen erwiesen. Es gibt eine Studie von IBM, die sagt, dass es zu mehr als 30 Prozent ausschlaggebend ist, wie wir netzwerken, ob und wie wir im Büro Erfolg haben. Und man sieht ja rundherum, dass Menschen, die gut vernetzt sind, auch leichter die Karriereleiter erklimmen. Für mich ist die Erfolgsformel: Leistung + Netzwerken = (langfristiger) Erfolg.

Fazit

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Also geben Sie nicht auf, nur weil Sie nicht von Haus aus gute Beziehungen mitbringen – denn die kann man sich genauso gut erarbeiten und Arbeit steckt so oder so dahinter, wenn man Sie aufrecht erhalten möchte. Nutzen Sie geeignete Gelegenheiten zum Netzwerken und entwickeln Sie Ihr eigenes System, das gut für Sie passt – denn jeder kann das, eben auf individuelle Weise. Bleiben Sie dran!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg dabei.


Blog: Spaß haben beim Netzwerken

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Bilder von Pixabay.



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