Der systematische Netzwerker

Intellektus: Der systematische Netzwerker

Wir sind bei Ihrer Wirkung auf andere Menschen: Die SCIL Performance Strategie unterscheidet hier 4 Wirkungsbereiche. Wir sprechen heute darüber, wie Sie den systematischen Netzwerker erkennen, mit ihm umgehen und Sie erfahren eine Übung zur Steigerung Ihrer sachlichen Kompetenz.

Die 4 Typen der SCIL Performance Strategie lauten:

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  • Sensus – der gefühlsbetonte Netzwerker
  • Corpus – der körperbewusste Netzwerker
  • Intellektus  – der systematische Netzwerker  und
  • Lingua – der beredsame Netzwerker

Woran erkennen wir Typ Intellektus?

Im Büro herrscht Ordnung – alles ist in Reih und Glied angeordnet, Kante auf Kante, am besten liegt gar kein Papier auf seinem Schreibtisch.

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Menschen mit einer starken Ausprägung in diesem Bereich wirken vorbereitet, bedacht und überlegt. Sie überzeugen durch Gründlichkeit, Klarheit und Nachvollziehbarkeit sowie die Fähigkeit, Themen auf der inhaltlichen Ebene voranzutreiben.
 Sie bringen eine Diskussion auf den sachlichen Aspekt zurück, gehen den Dingen auf den Grund und hinterfragen alles. Gerne stellen sie die Frage: „Worum geht es konkret?“

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Das System, mit dem sie ihr Netzwerk bewusst planen, ist gut gegliedert und logisch. In Netzwerken achten sie darauf, dass Ziele formuliert und eingehalten werden. Für den Smalltalk hätten sie am liebsten eine Tagesordnung und Punkte, die abgehakt werden können. 
Ungern sprechen sie über Gefühle und Emotionen, und Smalltalk ist ihnen ein Gräuel, vor allem wenn sie keine Notwendigkeit darin sehen. Sie sprechen davon, dass „das logisch und nachvollziehbar ist“, und über Ziele und Effektivität.

Darauf sollten Sie im Umgang mit Typ Intellektus achten

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Nennen Sie im Umgang mit einem systematischen Netzwerker Zahlen, Daten und Fakten. Bereiten Sie Termine mit Tagesordnungspunkten und gründlicher Vor- und Nachbereitung auf. Nennen Sie klare Ziele und treffen Sie auch beim Smalltalk beim Verabschieden schon klare Vereinbarungen.

Die 4 Frequenzen des Typus Intellektus

Der Bereich Intellektus wird auch in 4 Frequenzen unterteilt: Sachlichkeit, Analytik, Struktur und Zielorientierung. Was bedeuten diese Begriffe genau?

  • Sachlichkeit

Ist das Interesse an der Sache selbst und die Fähigkeit, die Diskussion auf die sachlichen Aspekte, Punkte, Ebene zurückzubringen. Erkennt man daran, dass sie in hitziger werdenden Diskussionen gerne die Frage stellen: „Worum geht es genau?“

  • Analytik

Das Interesse oder die Bereitschaft und Fähigkeit, Dinge zu hinterfragen und permanent W-Fragen zu stellen. Gründlich auf Begegnungen vorbereitet und
 tief in der Materie zu sein sind typische Merkmale.

  • Struktur

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Ist die Kompetenz, Dinge sinn-logisch in ihrer richtigen Reihenfolge zu gliedern und abzuarbeiten. Erkennt man daran, dass sie in Präsentationen immer eine Agenda zeigen und auf die auch im weiteren Verlauf immer wieder zurückkommen.

  • Zielorientierung

Ist das Interesse an den Zielen und der Wunsch an deren Erreichung auch konsequent dranbleiben zu wollen. Erkennt man daran, dass sie zu Beginn des Meetings die Ziele gerne definieren und im Verlauf permanent überprüfen, ob das besprochene auch darauf einzahlt.

Blog: Wie Sie Ihre Ziele erreichen

Jetzt zur Übung im Bereich Sachlichkeit:

Nehmen Sie vor einer Begegnung mit anderen Menschen die Gelegenheit wahr, sich inhaltlich bestmöglich auf diese vorzubereiten. Machen Sie sich einen möglichst genauen, am besten minutiösen Plan, an welcher Stelle Sie welchen inhaltlichen Beitrag leisten wollen. Auf diesem Weg durchdringen Sie die Ihrerseits geplanten Inhalte und gewinnen auf der Sachebene Sicherheit. Das befähigt Sie in kritischen und emotional aufgeladenen Momenten, die Diskussion immer wieder auf die Sachebene zurückzuführen.

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Üben Sie sich in der Fähigkeit, klärende Fragen zu stellen. Beispiele: “Worum geht es jetzt bei dieser Diskussion genau?” “Was ist die Absicht, die Sie mit Ihrem Beitrag verfolgen?” “Worin liegt das Problem denn jetzt tatsächlich?” “Wie kommn wir wieder auf die eigentliche Sache zurück?” “Was ist der eigentliche Gegenstand der Betrachtung im Moment?” usw. Mit derartigen Fragen erwecken Sie bei anderen den Eindruck eines überlegt handelnden Menschen und helfen sich selbst, Ihre Sachlichkeit zu trainieren und Emotion von Sache zu trennen.

Trainieren Sie rationale Bewertungen und Kommentare. Beispiele: “Das klingt überzeugend.” “Das scheint mir eine vernünftige Strategie zu sein.” “Hier sind offensichtlich alle Eventualitäten beleuchtet.” “Diese Vorgehensweise ist verständlich.” “Es spricht eine Menge für diese Überlegungen.” und so weiter. Üben Sie sich in Ihren nächsten Begegnungen darin, derart überlegend klingende Kommentare anzubringen.

Blog: Der schlechteste Smalltalk ever

Achtung!

Vermeiden Sie zumindest temporär in Ihrem Sprachgebrauch emotionale Äußerungen wie “Ich bin völlig fasziniert.”, “Das begeistert mich.”, “In diesem Moment bin ich total gerührt.”, “Dabei fühle ich mich rundherum wohl.” usw. Aber bitte tun Sie dies nur für eine gewisse Zeit. Solange, bis Sie häufiger die Rückmeldungen bekommen haben, dass Sie sehr sachlich und überlegt wirken. Emotionale Äußerungen vollkommen aus dem eigenen Sprachgebrauch streichen zu wollen, könnte zur Folge haben, dass Sie im Bereich der sensualen Kompetenz an Emotionalität verlieren. Diese ist aber ebenso wichtig und nützlich wie Sachlichkeit.

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Im Rahmen Ihrer Vorbereitungen auf ein Gespräch oder eine Präsentation stellen Sie sich zukünftig nicht immer nur die Frage “Habe ich an alles zu Sagende gedacht?” sondern bitte auch des Öfteren die Frage “Kann ich jetzt auch nichts mehr weglassen?” Wenn Sie diese Frage öfter stellen, arbeiten Sie den zentralen sachlichen Punkt exakt heraus. Und dabei leisten Sie sich selbst automatisch einen weiteren nützlichen Dienst, die Inhalte zu verinnerlichen, die Sie später “veräußern” wollen.

Blog: Authentisch bleiben!

Fazit

Trennen Sie die Emotionen von der Sache. Üben Sie sich in der Fähigkeit klärende Fragen zu stellen: Worum geht es genau, was meinen Sie konkret? Und verwenden Sie die Wörter des Intellektus.
Wollen Sie mehr über die SCIL Analyse wissen, dann gehen Sie auf meine Homepage unter www.magdableckmann.at/sa38 – dort können Sie sich die Kurzbeschreibung herunterladen.

Haben sie sonst Fragen, schreiben Sie mir eine Mail an office@magdableckmann.at.

Viel Erfolg!


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S.C.I.L. Institut für Wahrnehmungs- und Wirkungskompetenz: www.scil-strategie.de

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