Der körperbewusste Netzwerker

Corpus: Der körperbewusste Netzwerker

Wir sind bei Ihrer Wirkung auf andere Menschen: Die SCIL Performance Strategie unterscheidet hier 4 Wirkungsbereiche. Wir sprechen heute darüber, wie Sie den körperbewussten Netzwerker erkennen, mit ihm umgehen und Sie erfahren eine Übung zur Verbesserung Ihres Erscheinungsbildes, um noch überzeugender zu wirken.

Die 4 Typen der SCIL Performance Strategie lauten:

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  • Sensus – der gefühlsbetonte Netzwerker
  • Corpus – der körperbewusste Netzwerker
  • Intellektus  – der systematische Netzwerker  und
  • Lingua – der beredsame Netzwerker

Woran erkennen wir Typ Corpus?

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Im Büro legt er Wert auf Statussymbole. Zertifikate und Urkunden hängen an der Wand, Bilder mit wichtigen Persönlichkeiten und er liebt auch schöne, teure Bilder oder Skulpturen.

Diese Menschen wirken in erster Linie durch ihr Auftreten und ihre Darstellungsfähigkeit. Sie vermögen es, mit dem ganzen Körper zu sprechen und ihren Absichten auch ohne viele Worte wirkungsvoll Ausdruck zu verleihen. Wir erkennen sie daran, dass sie immer sehr gepflegt auftreten und auf ihr Äußeres achten. Sie erscheinen mit großen Schritten und haben einen festen Händedruck – oft auch mit beiden Händen.

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Im Smalltalk unterstützen sie ihre Worte mit viel Gestik und Mimik. Sie lieben es, zu erscheinen, und suchen sich bewusst exponierte Plätze aus. Sie nehmen den Raum für sich ein und haben einen festen Stand. Als Netzwerker sind sie oft die Netzwerkknoten, die andere miteinander ins Gespräch bringen.

Darauf sollten Sie im Umgang mit Typ Corpus achten

Für ihr Gegenüber könnte es manchmal zu viel Nähe und Körperkontakt sein. Ihre Tendenz zur Selbstdarstellung könnte anderen als überheblich und übertrieben erscheinen. Sie sprechen davon, die Dinge „anzupacken“, „zu begreifen“ und „zu bewegen“.

Treten Sie im Umgang mit einem körperbewussten Netzwerker selbstbewusst auf, achten Sie auf optisch ansprechende Unterlagen. Kleiden Sie sich mit hochwertigen Materialen und Markenprodukten. Wenn Sie im Gespräch ganz nebenbei die Namen anderer Persönlichkeiten, die Sie kennen, fallen lassen, wird ihn das beeindrucken – denn der körperbewusste Netzwerker legt sehr viel Wert auf Status und Accessoires.

Die 4 Frequenzen des Typus Corpus

Der Bereich Corpus wird in 4 Frequenzen unterteilt: Das Erscheinungsbild, Gestik, Mimik und räumliche Präsenz. Was bedeuten diese einzelnen Begriffe genau?

  • Erscheinungsbildnetworking, netzwerken, scil, wirkung, smalltalk, magda bleckmann

Hier geht es um die gesamte Thematik des Dresscodes und der Äußerlichkeit. Gepflegt sein. Erkennt man daran, dass sie den Eindruck erwecken, ihre Stilmittel der persönlichen Inszenierung bewusst zu wählen.

Blog: Dresscode und Umgangsformen für einen gelungenen ersten Eindruck

  • Gestik

Die Freude daran, dass gesprochen Wort gestikularisch zu unterstützen und die Gestik anderer Menschen genau zu beobachten. Erkennt man daran, dass sie das Wort mit den Händen unterstreichen.

  • Mimik

networking, netzwerken, scil, wirkung, smalltalk, magda bleckmannIst die Fähigkeit, im feinstofflichen Bereich der Mimik anderer lesen zu können und mit der eigenen Mimik ein offenes Buch für die anderen zu sein. Erkennt man daran, dass sie in Meetings bei kleinsten, mimischen Regung eines Gesprächspartners den Grund dafür in Erfahrung bringen wollen.

  • Räumliche Präsenz

Das Vermögen, den Grad des Raumnehmens gezielt dosieren zu können. Erkennt man an z.B. am Aufstehen mitten in einem Meeting, exponiertem Platz einnehmen, festen Gang, etc.

Übung für Ihr Erscheinungsbild

Natürlich gibt es für alle Frequenzen viele Übungen. Heute verrate ich Ihnen eine zu zum Thema Erscheinungsbild:
Wie bewusst wählen Sie morgens Ihre Garderobe und nach welchen Kriterien tun Sie dies? Spielt der Wohlfühlfaktor die größere Rolle oder passen Sie sich eher bestimmten Normen und Gepflogenheiten an?

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Falls tatsächlich häufiger einer der beiden Aspekte überwiegt, wägen Sie in den nächsten Tagen verstärkt ab, welche Kleiderwahl Ihnen eine ausgewogene Balance zwischen Wohlfühl- und Anpassungsfaktor erlauben würde und wählen Sie danach aus. Holen Sie sich an den entsprechenden Tagen auch gezielt Feedback dazu ab.

Zur Erweiterung Ihres „Erscheinungsbild-Repertoires“ werfen Sie in absehbarer Zeit des Öfteren mal bewusst einen Blick in den Spiegel, bevor Sie das Haus verlassen.

So geht’s:

Machen Sie sich ein paar Notizen dazu, welchen Typ Sie an diesem Tag verkörpern wollen und was Sie mit Ihrem Äußeren Erscheinungsbild zum Ausdruck bringen wollen. Anschließend fragen Sie Menschen Ihres Vertrauens, welchen Eindruck Sie aufgrund Ihres äußeren Erscheinungsbildes bei diesen tatsächlich hinterlassen. Hören Sie dabei aber bitte auch genau hin und interpretieren Sie sich nichts zurecht.

Kommen die gleichen Adjektive in den Feedbacks vor? Stimmen die Rückmeldungen mit Ihrer zu Hause notierten Absicht überein, seien Sie zufrieden. Stellen Sie Abweichungen fest, fragen Sie die anderen, was Sie ihrer Meinung nach anders hätten machen/tragen müssen, um den beabsichtigen Eindruck zu hinterlassen.

„Kleider machen Leute“

Kleidung ist stets Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und natürlich eine Frage des individuellen Geschmacks. Mit Hilfe verschiedener „Äußerlichkeiten“ lassen sich für Dritte auf den ersten Blick bestimmte Statements „verkörpern“.

Zur Festigung und Erweiterung Ihres Corpus-Repertoires wird die folgende zielgerichtete Übung empfohlen:

Folgendes Statement will ich verkörpern: (bitte hier die „Aussage“ notieren)
Dazu wähle ich die folgenden „Äußerlichkeiten“:

  • Oberbekleidung
  • Farben
  • Materialien
  • Schuhe/Strümpfe
  • Kopf/Hände
  • Schmuck/Accessoires
  • etc.

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Notieren Sie sich die entsprechende Wahl. Und probieren Sie die Zusammenstellung bei nächster Gelegenheit einmal aus. Danach verfahren Sie wie beim vorangegangenen Punkt und holen sich Feedbacks von Menschen Ihres Vertrauens. Zusätzlich können Sie Ihr diesbezügliches Repertoire dadurch trainieren, dass Sie bei anderen Menschen zukünftig bewusster auf die entsprechenden Details achten, sich Notizen zu den von Ihnen angenommenen Statements der Person machen und dazu ins Gespräch mit den Personen kommen, um Ihre Vermutungen zu überprüfen. Das erhöht Ihre diesbezügliche Sensibilität.

Fazit

Wenn Sie mit Ihrem Erscheinungsbild überzeugen wollen, dann machen Sie sich dazu Gedanken, und wählen Sie Ihr Outfit bewusst. Wollen Sie mehr über die SCIL Analyse erfahren, dann gehen Sie auf meine Webseite auf www.magdableckmann.at/37 – dort können Sie sich die Kurzbeschbreibung dazu herunterladen. Haben sie sonst Fragen, schreiben Sie mir eine Mail an office@magdableckmann.at.

Viel Erfolg!


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S.C.I.L. Institut für Wahrnehmungs- und Wirkungskompetenz: www.scil-strategie.de

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